Werbeträger beim Eishockey

Eishockey-Fans sind Hardcore-Fans. Das Potenzial dieser Sportart wird von den Medien noch stark unterschätzt. Echte Fans tragen nicht nur Schals und Shirts in den Mannschaftsfarben. Sie wollen auch helfen, damit die Mannschaft gewinnt. Deshalb ist die Akzeptanz von Werbung und insbesondere Sponsoren hier besonders hoch. Jeder Fan ist auch Werbeträger. Wie das von Außenstehenden wahrgenommen wird, ist eine andere Frage.
Gröllende Fans in Fußgängerzonen, überfeierte und betrunkene Fans an Bahnhöfen und andere Begleiterscheinungen können auch auf die Werbenden abfärben. Denn nicht nur junge Enthusiasten und feierlaunige Sportfans lieben Eishockey, sondern auch ältere Jahrgänge und Menschen, die bereits in beruflicher und privater Verantwortung stehen. Deshalb wirbt es sich am besten mit Mannschaften die sowohl sportlichen Erfolg haben, als auch ein positives und ausgewogenes Fanprofil.
Die Fröhlichkeit, der Sportsgeist und die Lebensfreude sollten überwiegen.
Dann dringt auch die Botschaft über die Fans hinaus in die Masse der Zuschauer und auch außenstehende assoziieren die Werbebotschaft positiv. Deshalb sollten Agenturen, die hier Werben immer auch die Ergebnisse der Mannschaft und das soziale Umfeld im Auge behalten. Dies gilt natürlich auch für die Stars der Mannschaft und ihr Image. Denn es geht um den Multiplikationseffekt. Oft bringen schon Pins eine entsprechende Wirkung. Und daher ist das Risiko der Sportwerbung auch vergleichsweise hoch. Auch die Tatsache, dass Eishockey unter Außenstehenden als harte Sportart gilt, macht die Sache nicht einfacher. Wer hier Erfolg haben will, sollte auch am Image des Sports arbeiten. Denn im Gegensatz zu Fußball konnte Eishockey in Deutschland bisher nicht die positive Breitenwirkung entfalten und sollte in ein besseres Licht gerückt werden.




