Wer ist in der Eishockey-Bundesliga vertreten?

In der DEL, der höchsten deutschen Eishockey-Liga, sind 14 Vereine aus sechs Bundesländern, vor allem aus Bayern und Nordrhein-Westfalen, vertreten. Die Adler Mannheim, Gründungsmitglied der DEL, sind mit sechs Meisterschaften, fünf davon seit Gründung der DEL 1994, Rekordmeister. Weitere Gründungsmitglieder der DEL, die noch heute dort spielen, sind die Augsburger Panther, die Eisbären Berlin, die DEG Metro Stars, die Kölner Haie, die Krefeld Pinguine und die Nürnberg Ice Tigers. Komplettiert wird das Feld durch die Hamburg Freezers, die Hannover Scorpions, den ERC Ingolstadt, die Iserlohn Roosters, den EHC München, die Straubing Tigers und die Grizzly Adams Wolfsburg.

Neben den Adlern Mannheim, die wie einige andere Vereine Ende der 80er- und Anfang der 90er-Jahre mit finanziellen Problemen zu kämpfen hatten, gehören die DEG Metro Stars zu den Traditionsvereinen der DEL. Sie konnten sich in der Eishockey-Bundesliga sieben Meisterschaften sichern, allerdings nur in der Saison 1995/96 eine weitere Meisterschaft in der DEL feiern. Dafür brachten sie das Kunststück fertig, in den Saisons 1989/90 bis 1992/93 vier Meisterschaften in Folge zu erringen. Ewiger Konkurrent der Düsseldorfer sind die Kölner Haie. Sie können ebenfalls acht Meisterschaften vorweisen, zwei davon seit Gründung der DEL. Besonders spannend war der Konkurrenzkampf der beiden Teams in den späten 80ern und der ersten Hälfte der 90er-Jahre. Nach vier Meisterschaften zwischen 1984 und 1988 gingen die Kölner meist als Mitfavorit auf die Meisterschaft in die Play-offs. Oft führte der Weg dann über die DEG. In der Saison 1988/89 scheiterte man im Halbfinale, 1990/91 im Finale, genauso wie in den Saisons 1992/93 und 1995/96 – jeweils gegen die DEG Metro Stars.

Der erfolgreichste deutsche Eishockeyverein des neuen Jahrtausends sind die Eisbären Berlin. Ebenso wie die Adler Mannheim haben sie fünf Meistertitel in der DEL errungen, den Ersten davon in der Saison 2004/05. Vier weitere Titel folgten in den Saisons 2005/06, 2007/08, 2008/09 und 2010/11.

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